Montag, 8. Juli 2013

Rio de Janeiro - Foz do Igacu

Nach einer langen Reise von ca 33 Stunden sind wir nun endlich in Rio angekommen. Da mussten wir nur noch bei einem strömendem Monsunregen zum Hostel an der Copacabana finden. Die ersten beiden Tage waren vom Wetter leider nicht so toll, es regnete nur. Doch kein Problem, wir nutzen es voll aus, um die komplette Stadt (mit über 6 Mio Einwohnern und vielen Stadteilen) per Bus zu erkundigen. Für 1€ kann man solange man möchte im Bus bleiben und sich alles von dort aus anschauen. Besonderns Markus gefielen die doch sehr rasanten Erkundungsreisen sehr. Am dritten Tag konnten wir dann den Concorvado besichtigen und neben der Christusstatue auf Rio heruntersehen. Was für eine wunderschöne Stadt! Den letzten Tag verbrachten wir bei nun endlich schönem Wetter am Strand Copacabana und verbrannten dabei leicht. Das war richtiger Urlaub, das Meer war wunderbar erfrischend und die Wellen luden zum Toben im Wasser ein. Leider mussten wir nach schon 4 Tagen die Koffer packen und flogen dann weiter nach Foz do Igacu, um dort die Wasserfälle (Cataratas) zu besichtigen. Wir erwischten wunderbaren Sonnenschein und ich fuhr zum ersten Mal auf die brasilianische Seite der Wasserfälle. Es hatte zwei Wochen davor große Mengen geregnet, sodass richtig viel Wasser im Fluss war und die Wasserfälle noch spektakulärer waren. Ehrlich gesagt fand ich die argentinische Seite besser, aber dennoch war auch diese Seite total beindruckend. An einer Stelle konnte man sich in dem Sprühregen des Wasserfalls baden, wir waren klitschenass. Also die ersten Tage waren schon wirklich richtig genial. Mal schauen wie es weitergeht ;)
p.s. Fotos folgen

EBF 2012

Ein bisschen verspätet kommen nun die Fotos von meiner letzten Brasilienreise. Hier ein paar Eindrücke von der letzten Kinderbibelwoche ;)
(einfach draufklicken)

Samstag, 29. Juni 2013

Brasil 3.0

Hey Freunde,
ich habe hier schon lange nichts mehr gepostet, aber ich möchte jetzt wieder starten. Zumindestens für die nächsten 10 Wochen, soll der Blog wieder gefüllt werden. Ich fahre nun schon zum dritten Mal nach Brasilien und möchte ein wenig davon berichten. Auf dem Blog könnt ihr dann von meinen  (und denen von meinem Bruder Markus und Kumpel Helmut) Erlebnissen erfahren und euch einige Fotos anschauen. Ich freue mich, dass es morgen nun endlich losgeht. Wir haben in den ersten Tagen ein gutes Programm: Urlaub!!! Ja wir schauen uns Rio de Janeiro an, die Wasserfälle in Foz do Igazu und werden für ein paar Tage meine Verwandten in Paraguay besuchen. Also viel Spaß, Freude und neue Erfahrungen sind vorprogrammiert! Anschließend werde ich meine Praktikum von der Bibelschule aus dort machen. Das beinhaltet eine Kinderbibelwoche und danach noch zwei Wochen in einer Kindertagesstätte (PEAL), weiteres könnte noch dazukommen, ist aber noch nicht geplant.

Freitag, 18. März 2011

Familientag 3.0

Es war wieder einmal so weit und der Familientag stand bevor. Alle Familien waren eingeladen daran teilzunehmen. Es fing schon am Freitag und Samstag an, an beiden Abenden gab es schon einen Gottesdienst mit einer der bekanntesten Leute hier aus Cerene, dem ehmaligen Gründer und ersten Direktor von Cerene. Dieser Mann hat echt sehr viel hier erlebt und seine Predigten hatten es wirklich in sich. Am Sonntag war dann der eigentlich Familientag. Es kamen sehr viel mehr Menschen, als wir erwartet hatten. Es gab einen großen Gottesdienst mit der Band aus der MEUC, einer Predigt, unserem Männerchor und natürlich der Vergabe der Urkunden, für die erfolgreichen Absolventen der Therapie. Danach wurde ein großes Mittagessen veranstaltet und man konnte sich gut mit den Familien unterhalten und diese besser kennenlernen. Wir hatten hier auch noch eine deutsche Freiwillige zu Besuch, die sich Cerene auch mal ansehen wollte. Der Nachmittag war ganz ruhig. Ich hatte das Glück, dass ich an diesem Wochenende Dienst hatte und so oder so hätte arbeiten müssen. Ich durfte Kameramann spielen und habe viele Fotos gemacht. Ansonsten gehörten zu meinen coolen Aufgaben, die Leute zu begrüßen und einfach auszuhelfen, wo grad Hilfe gebraucht wurde. Später am Nachmittag musste ich erst in den Kiosk, aber da war es schon sehr ruhig. Insgesamt ein sehr gelungener und gesegneter Tag. 
Am Tag darauf haben wir mit den Internos einen Ausflug gemacht und sind in einen Park gefahren. Dort konnte man Fussball spielen, Domino zocken oder sich einfach die herrliche Natur anschauen. Wir waren schon vor einem halben Jahr einmal mit den Internos da, also kannten wir den Park schon. Es tat aber gut sich einmal mit denen einen ganzen Tag außerhalb von Cerene zu befinden und einen Tag einfach von Cerene abschalten. Also das war alles echt genial.

Samstag, 12. März 2011

Sem Medo - Jugendkongress

Sem Medo war das Thema des Jugendkongresses. Sem Medo heißt "Ohne Angst". Wir als Christen durfen unsere Ängste einfach abgeben und darauf vertrauen, dass Gott bei uns ist. Ich fand den Jugendkongress richtig gut. Wir sind einerseits als Gruppe mit unserer Jugend hingefahren und außerdem noch mit ein paar Leuten hier aus Cerene. Über die vier Tage wurde gecampt und man verbrachte die meiste Zeit unter freiem Himmel. Alledings war das Wetter nicht so prickelnd, es war kalt und hat immer wieder geregnet. Aber das hat uns dann fast gar nicht ausgemacht. Es gab morgens und abends immer einen Gottesdienst, vormittags ein Seminar, das man sich aussuchen konnte und am Nachmittag gab es viele verschiedene Sportturniere. Echt cool war, dass auch noch die Freiwilligen von der GBM da waren und ich noch andere Freiwillige hier in Brasilien kennenlernen durfte und man sich wieder viel austauschen konnte. Wir Jungs hatten noch das unglaubliche Glück, dass eine Gruppe nicht gekommen ist und wir deshalb ein Zimmer "geschenkt" bekommen haben. Eigentlich sollten wir da erst nach dem Kongress für das anschließende Seminar rein, aber so konnten wir schon vom ersten Tag im einem schönen Bett schlafen :)
Wir haben auch viel mit unserer Jugend unternohmen und konnten alle ein wenig besser kennenlernen und bessere Freundschaften schließen. Ich konnte außerdem viel von den Gottesdiensten mitnehmen, die Predigten waren echt sehr gut und haben, denke ich, viele zum Nachdenken gebracht. Die von der Mission haben dann noch zwei Tage Seminar für uns Freiwillige drangehängt, ich bräuchte da eigentlich nicht hin, aber war richtig gut. Wir hatten ein paar kurze Einheiten und sonst viel Zeit um zusammen etwas zu unternehmen, so haben wir z.B. auch Cerene Sao Bento besucht und uns dort mal umgeschaut. Es ist doch ein wenig anders, wenn man "richtige" Deutsche hier trifft und was mit denen unternehmen kann ;) 

Samstag, 26. Februar 2011

Zwischenseminar

Nach dem Urlaub folgt das Zwischenseminar. Das Zwischenseminar fand in Curitiba statt in einer schönen christlichen Jugendherberge. Die Stadt an sich fanden Daniel und ich jetzt gar nicht schön. Die ist irgendwie grau und riesig, das sind wir so gar nicht gewohnt. Es war richtig genial mal wieder alle Freiwilligen zu sehen. Wir hatten alle viel zu erzählen und eine Menge lustige Geschichten, die auf jeden Fall erzählt werden mussten. Tagsüber hatten wir immer ein gutes Programm unserer Chefin für Brasilien aus Deutschland. Ein anderer Missionar hier aus Brasilien hat ihr dabei geholfen und die beiden haben das Seminar echt schön gestaltet. Am ersten Tag ging es um das, was die vergangenen sechs Monate schon alles passiert war und was wir erlebt hatten. Am zweiten Tag machten wir uns über unsere jetzige Situation Gedanken. Und zum Abschluss ging es dann noch einmal um die Zukunft, hier in Brasilien und später einmal in Deutschland. Wir hatten immer gut Programm, aber auch genug Zeit um auszuruhen, quatschen, gemeinsam spielen und den Swimmingpool zu benutzen. Das war einer unserer liebsten Beschäftigungen. Leider war es nur ein wenig kalt in Curitiba, nicht das richtige Wetter um im Pool zu chillen. Das war schon ein kleiner Klimaschock, von 40 Grad in Balneario Camboriu zu knappen 20 Grad vielleicht in Curitiba. Auf jeden Fall hatten wir alle eine Menge Spaß zusammen und konnten auch wieder ein wenig lernen und auftanken für das restliche halbe Jahr hier in unserem geliebten Brasilien!

Balneario Cambriu

Diese Stadt ist einfach gigantisch! Und ich durfte hier Urlaub machen für ein paar Tage, das war genial. Also erzähl ich mal kurz wie es dazu gekommen ist. Also im Cerene in Palhoca war ein Typ, der auch schon mal bei uns für einen Monat war. Der hat Daniel eingeladen ihn einmal dort zu besuchen. Da er mich auch noch kannte, hat der mich auch miteingeladen. Also sind Daniel und ich vor unserem Zwischenseminar nach Balneario Camboriu gefahren um dort ein paar Tage im Haus von unserem Freund Alysson zu verbringen. Die Hinreise war ein wenig kompliziert, mit einigen Komplikationen, aber wir sind dann doch alle gut Freitagabend bei ihm angekommen. Er ist ein echt korrekter Typ, und warw total froh, dass wir jetzt da waren. Noch am gleichen Abend hat er uns das Nachtleben dort gezeigt. Die Stadt ist echt 24 Stunden wach! Hier wohnen eigentlich nur Urlauber und ein paar Leute die diese bedienen und für sie arbeiten. Die Stadt an sich gehört wohl zu den reichsten in ganz Brasilien. Ein Appartment in einem von den Hochhäusern am Strand kostet einige Millionen Reias. Wenn man die Preise hört, die hier teilweise für eine kleine Wohnung für einen Tag genohmen werden, dann denkt man, boa das kann ich mir ja gar nicht leisten. Wir durften jedenfall für umsonst bei denen wohnen und wurden den ganzen Tag von seiner netten Mutter umsorgt und bekocht. Wir mussten gar nichts machen, das war mal ein Urlaub! Wir haben dort viel zusammen unternommen, Alysson kannte die Stadt bestens und hat uns überall herumgeführt. An einem Tag sein wir dort auch mit der Seilbahn gefahren und anschließend den Berg wieder herunter mit einer Rodelbahn, die Strecke war aber viel zu schnell vorbei. Wir haben dort auch noch einige Freunde von ihm kennengelernt und sind dann an zwei Tagen noch zu anderen schönen Stränden gefahren und haben uns dort die Gegend angeschaut. An einem Abend waren wir auch bei der großen Christus Statue und haben dort einen echt lustigen Abend gehabt. Von dort oben, über der Stadt hatte man einen genialen Blick auf die hell beleuchtete Stadt! Natürlich waren wir auch einige Male am Strand und haben uns dort abgekühlt und entspannt. Wir haben dort echt vier tolle Tage erlebt und wurden auch wieder eingeladen nochmal zu kommen. Die Eltern waren auch froh, dass wir da waren und ein wenig auf ihren Sohn aufgepasst haben, denn er war gerade erst aus Cerene rausgekommen. Leider mussten wir dann nach vier Tagen weiter zum Zwischenseminar, wir wären gerne noch länger geblieben, aber die Pflicht hat gerufen!