Nach einer langen Reise von ca 33 Stunden sind wir nun endlich in Rio angekommen. Da mussten wir nur noch bei einem strömendem Monsunregen zum Hostel an der Copacabana finden. Die ersten beiden Tage waren vom Wetter leider nicht so toll, es regnete nur. Doch kein Problem, wir nutzen es voll aus, um die komplette Stadt (mit über 6 Mio Einwohnern und vielen Stadteilen) per Bus zu erkundigen. Für 1€ kann man solange man möchte im Bus bleiben und sich alles von dort aus anschauen. Besonderns Markus gefielen die doch sehr rasanten Erkundungsreisen sehr. Am dritten Tag konnten wir dann den Concorvado besichtigen und neben der Christusstatue auf Rio heruntersehen. Was für eine wunderschöne Stadt! Den letzten Tag verbrachten wir bei nun endlich schönem Wetter am Strand Copacabana und verbrannten dabei leicht. Das war richtiger Urlaub, das Meer war wunderbar erfrischend und die Wellen luden zum Toben im Wasser ein. Leider mussten wir nach schon 4 Tagen die Koffer packen und flogen dann weiter nach Foz do Igacu, um dort die Wasserfälle (Cataratas) zu besichtigen. Wir erwischten wunderbaren Sonnenschein und ich fuhr zum ersten Mal auf die brasilianische Seite der Wasserfälle. Es hatte zwei Wochen davor große Mengen geregnet, sodass richtig viel Wasser im Fluss war und die Wasserfälle noch spektakulärer waren. Ehrlich gesagt fand ich die argentinische Seite besser, aber dennoch war auch diese Seite total beindruckend. An einer Stelle konnte man sich in dem Sprühregen des Wasserfalls baden, wir waren klitschenass. Also die ersten Tage waren schon wirklich richtig genial. Mal schauen wie es weitergeht ;)
p.s. Fotos folgen
Montag, 8. Juli 2013
EBF 2012
Ein bisschen verspätet kommen nun die Fotos von meiner letzten Brasilienreise. Hier ein paar Eindrücke von der letzten Kinderbibelwoche ;)
(einfach draufklicken)
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Samstag, 29. Juni 2013
Brasil 3.0
Hey Freunde,
ich habe hier schon lange nichts mehr gepostet, aber ich möchte jetzt wieder starten. Zumindestens für die nächsten 10 Wochen, soll der Blog wieder gefüllt werden. Ich fahre nun schon zum dritten Mal nach Brasilien und möchte ein wenig davon berichten. Auf dem Blog könnt ihr dann von meinen (und denen von meinem Bruder Markus und Kumpel Helmut) Erlebnissen erfahren und euch einige Fotos anschauen. Ich freue mich, dass es morgen nun endlich losgeht. Wir haben in den ersten Tagen ein gutes Programm: Urlaub!!! Ja wir schauen uns Rio de Janeiro an, die Wasserfälle in Foz do Igazu und werden für ein paar Tage meine Verwandten in Paraguay besuchen. Also viel Spaß, Freude und neue Erfahrungen sind vorprogrammiert! Anschließend werde ich meine Praktikum von der Bibelschule aus dort machen. Das beinhaltet eine Kinderbibelwoche und danach noch zwei Wochen in einer Kindertagesstätte (PEAL), weiteres könnte noch dazukommen, ist aber noch nicht geplant.
ich habe hier schon lange nichts mehr gepostet, aber ich möchte jetzt wieder starten. Zumindestens für die nächsten 10 Wochen, soll der Blog wieder gefüllt werden. Ich fahre nun schon zum dritten Mal nach Brasilien und möchte ein wenig davon berichten. Auf dem Blog könnt ihr dann von meinen (und denen von meinem Bruder Markus und Kumpel Helmut) Erlebnissen erfahren und euch einige Fotos anschauen. Ich freue mich, dass es morgen nun endlich losgeht. Wir haben in den ersten Tagen ein gutes Programm: Urlaub!!! Ja wir schauen uns Rio de Janeiro an, die Wasserfälle in Foz do Igazu und werden für ein paar Tage meine Verwandten in Paraguay besuchen. Also viel Spaß, Freude und neue Erfahrungen sind vorprogrammiert! Anschließend werde ich meine Praktikum von der Bibelschule aus dort machen. Das beinhaltet eine Kinderbibelwoche und danach noch zwei Wochen in einer Kindertagesstätte (PEAL), weiteres könnte noch dazukommen, ist aber noch nicht geplant.
Freitag, 18. März 2011
Familientag 3.0
Es war wieder einmal so weit und der Familientag stand bevor. Alle Familien waren eingeladen daran teilzunehmen. Es fing schon am Freitag und Samstag an, an beiden Abenden gab es schon einen Gottesdienst mit einer der bekanntesten Leute hier aus Cerene, dem ehmaligen Gründer und ersten Direktor von Cerene. Dieser Mann hat echt sehr viel hier erlebt und seine Predigten hatten es wirklich in sich. Am Sonntag war dann der eigentlich Familientag. Es kamen sehr viel mehr Menschen, als wir erwartet hatten. Es gab einen großen Gottesdienst mit der Band aus der MEUC, einer Predigt, unserem Männerchor und natürlich der Vergabe der Urkunden, für die erfolgreichen Absolventen der Therapie. Danach wurde ein großes Mittagessen veranstaltet und man konnte sich gut mit den Familien unterhalten und diese besser kennenlernen. Wir hatten hier auch noch eine deutsche Freiwillige zu Besuch, die sich Cerene auch mal ansehen wollte. Der Nachmittag war ganz ruhig. Ich hatte das Glück, dass ich an diesem Wochenende Dienst hatte und so oder so hätte arbeiten müssen. Ich durfte Kameramann spielen und habe viele Fotos gemacht. Ansonsten gehörten zu meinen coolen Aufgaben, die Leute zu begrüßen und einfach auszuhelfen, wo grad Hilfe gebraucht wurde. Später am Nachmittag musste ich erst in den Kiosk, aber da war es schon sehr ruhig. Insgesamt ein sehr gelungener und gesegneter Tag.
Am Tag darauf haben wir mit den Internos einen Ausflug gemacht und sind in einen Park gefahren. Dort konnte man Fussball spielen, Domino zocken oder sich einfach die herrliche Natur anschauen. Wir waren schon vor einem halben Jahr einmal mit den Internos da, also kannten wir den Park schon. Es tat aber gut sich einmal mit denen einen ganzen Tag außerhalb von Cerene zu befinden und einen Tag einfach von Cerene abschalten. Also das war alles echt genial.
Samstag, 12. März 2011
Sem Medo - Jugendkongress
Sem Medo war das Thema des Jugendkongresses. Sem Medo heißt "Ohne Angst". Wir als Christen durfen unsere Ängste einfach abgeben und darauf vertrauen, dass Gott bei uns ist. Ich fand den Jugendkongress richtig gut. Wir sind einerseits als Gruppe mit unserer Jugend hingefahren und außerdem noch mit ein paar Leuten hier aus Cerene. Über die vier Tage wurde gecampt und man verbrachte die meiste Zeit unter freiem Himmel. Alledings war das Wetter nicht so prickelnd, es war kalt und hat immer wieder geregnet. Aber das hat uns dann fast gar nicht ausgemacht. Es gab morgens und abends immer einen Gottesdienst, vormittags ein Seminar, das man sich aussuchen konnte und am Nachmittag gab es viele verschiedene Sportturniere. Echt cool war, dass auch noch die Freiwilligen von der GBM da waren und ich noch andere Freiwillige hier in Brasilien kennenlernen durfte und man sich wieder viel austauschen konnte. Wir Jungs hatten noch das unglaubliche Glück, dass eine Gruppe nicht gekommen ist und wir deshalb ein Zimmer "geschenkt" bekommen haben. Eigentlich sollten wir da erst nach dem Kongress für das anschließende Seminar rein, aber so konnten wir schon vom ersten Tag im einem schönen Bett schlafen :)
Wir haben auch viel mit unserer Jugend unternohmen und konnten alle ein wenig besser kennenlernen und bessere Freundschaften schließen. Ich konnte außerdem viel von den Gottesdiensten mitnehmen, die Predigten waren echt sehr gut und haben, denke ich, viele zum Nachdenken gebracht. Die von der Mission haben dann noch zwei Tage Seminar für uns Freiwillige drangehängt, ich bräuchte da eigentlich nicht hin, aber war richtig gut. Wir hatten ein paar kurze Einheiten und sonst viel Zeit um zusammen etwas zu unternehmen, so haben wir z.B. auch Cerene Sao Bento besucht und uns dort mal umgeschaut. Es ist doch ein wenig anders, wenn man "richtige" Deutsche hier trifft und was mit denen unternehmen kann ;)
Samstag, 26. Februar 2011
Zwischenseminar
Nach dem Urlaub folgt das Zwischenseminar. Das Zwischenseminar fand in Curitiba statt in einer schönen christlichen Jugendherberge. Die Stadt an sich fanden Daniel und ich jetzt gar nicht schön. Die ist irgendwie grau und riesig, das sind wir so gar nicht gewohnt. Es war richtig genial mal wieder alle Freiwilligen zu sehen. Wir hatten alle viel zu erzählen und eine Menge lustige Geschichten, die auf jeden Fall erzählt werden mussten. Tagsüber hatten wir immer ein gutes Programm unserer Chefin für Brasilien aus Deutschland. Ein anderer Missionar hier aus Brasilien hat ihr dabei geholfen und die beiden haben das Seminar echt schön gestaltet. Am ersten Tag ging es um das, was die vergangenen sechs Monate schon alles passiert war und was wir erlebt hatten. Am zweiten Tag machten wir uns über unsere jetzige Situation Gedanken. Und zum Abschluss ging es dann noch einmal um die Zukunft, hier in Brasilien und später einmal in Deutschland. Wir hatten immer gut Programm, aber auch genug Zeit um auszuruhen, quatschen, gemeinsam spielen und den Swimmingpool zu benutzen. Das war einer unserer liebsten Beschäftigungen. Leider war es nur ein wenig kalt in Curitiba, nicht das richtige Wetter um im Pool zu chillen. Das war schon ein kleiner Klimaschock, von 40 Grad in Balneario Camboriu zu knappen 20 Grad vielleicht in Curitiba. Auf jeden Fall hatten wir alle eine Menge Spaß zusammen und konnten auch wieder ein wenig lernen und auftanken für das restliche halbe Jahr hier in unserem geliebten Brasilien!
Balneario Cambriu
Diese Stadt ist einfach gigantisch! Und ich durfte hier Urlaub machen für ein paar Tage, das war genial. Also erzähl ich mal kurz wie es dazu gekommen ist. Also im Cerene in Palhoca war ein Typ, der auch schon mal bei uns für einen Monat war. Der hat Daniel eingeladen ihn einmal dort zu besuchen. Da er mich auch noch kannte, hat der mich auch miteingeladen. Also sind Daniel und ich vor unserem Zwischenseminar nach Balneario Camboriu gefahren um dort ein paar Tage im Haus von unserem Freund Alysson zu verbringen. Die Hinreise war ein wenig kompliziert, mit einigen Komplikationen, aber wir sind dann doch alle gut Freitagabend bei ihm angekommen. Er ist ein echt korrekter Typ, und warw total froh, dass wir jetzt da waren. Noch am gleichen Abend hat er uns das Nachtleben dort gezeigt. Die Stadt ist echt 24 Stunden wach! Hier wohnen eigentlich nur Urlauber und ein paar Leute die diese bedienen und für sie arbeiten. Die Stadt an sich gehört wohl zu den reichsten in ganz Brasilien. Ein Appartment in einem von den Hochhäusern am Strand kostet einige Millionen Reias. Wenn man die Preise hört, die hier teilweise für eine kleine Wohnung für einen Tag genohmen werden, dann denkt man, boa das kann ich mir ja gar nicht leisten. Wir durften jedenfall für umsonst bei denen wohnen und wurden den ganzen Tag von seiner netten Mutter umsorgt und bekocht. Wir mussten gar nichts machen, das war mal ein Urlaub! Wir haben dort viel zusammen unternommen, Alysson kannte die Stadt bestens und hat uns überall herumgeführt. An einem Tag sein wir dort auch mit der Seilbahn gefahren und anschließend den Berg wieder herunter mit einer Rodelbahn, die Strecke war aber viel zu schnell vorbei. Wir haben dort auch noch einige Freunde von ihm kennengelernt und sind dann an zwei Tagen noch zu anderen schönen Stränden gefahren und haben uns dort die Gegend angeschaut. An einem Abend waren wir auch bei der großen Christus Statue und haben dort einen echt lustigen Abend gehabt. Von dort oben, über der Stadt hatte man einen genialen Blick auf die hell beleuchtete Stadt! Natürlich waren wir auch einige Male am Strand und haben uns dort abgekühlt und entspannt. Wir haben dort echt vier tolle Tage erlebt und wurden auch wieder eingeladen nochmal zu kommen. Die Eltern waren auch froh, dass wir da waren und ein wenig auf ihren Sohn aufgepasst haben, denn er war gerade erst aus Cerene rausgekommen. Leider mussten wir dann nach vier Tagen weiter zum Zwischenseminar, wir wären gerne noch länger geblieben, aber die Pflicht hat gerufen!
Freitag, 18. Februar 2011
Basar
Ich melde mich mal wieder hier um schon von einem Ereignis zu berichten, das schon sehr lange her ist. Also es geht um den Basar, den wir von Cerene aus gemacht haben.
Wir haben von der brasilianischen Regierung einen Lkw voll aller möglichen Sachen bekommen. Diese Sachen wurden an der Grenze zu Paraguay von dem Zoll beschlagnahmt. Alles war total durcheinanander in große Umzugskatons verpackt. Der Lkw kam um 1 Uhr nachts hier in Cerene an und wir haben in einer Nacht- und Nebelaktion den Lkw heimlich ausgeladen. Die Internos sollten nichts mitbekommenm, da alles zusammen einen sehr großen Wert hatte und nicht geklaut werden sollte. Extra deswegen wurde in unserem großen Gottesdienstraum eine rundum Alarmanlage installiert. Wir luden mit ca 10 Leuten den Lkw 10 Stunden aus, das waren über 300 Kisten mit allem was man nur über die Grenze schaffen kann. Ich habe danach dann noch ca. 3 Wochen mit dem ganzen Zeug gearbeitet. Es musste erst einmal alles grob sortiert werden, danach nochmal sorgfältiger und alles wieder in die Kisten verpacken. Allein für die grobe Sortierung haben wir fast eine Woche gebraucht. Ich habe immer nur mit 3-4 Leuten zusammengearbeitet, je nachdem wer grad zur Verfügung stand, ich aber habe die ganze Zeit dort mitgemacht. Das schlimme an der ganzen Geschichte war, dass wir im Raum keine Luft hatten, weil man ja keine Fenster oder so aufmachen konnte, damit auch ja niemand etwas sieht. Nachdem alles sortiert war musste man für alles Preise raussuchen und alles war da war zählen und registrieren, um es dann nachher richtig verkaufen zu können. Zum Abschluß musste dann Preisschilder gedruckt werden und auf die Sachen draufgeklebt werden. Wir hatten alles da! Kleider, Elektrogeräte, Werkzeug, Spielzeug ohne Ende, viel Angelzubehör, Autoradios, Parfüme und Küchengeräte. Bei der Auflistung spare ich jetzt mal ein wenig. Wir hatten ungefähr 30000 Einzelteile!!! Aber hat echt Spaß gemacht da mitzuarbeiten. War zwar anstrengend und ich habe jeden Tag mindestens 10 Stunden gearbeitet, aber es hat sich gelohnt. Dann sollten die großen Verkaufstage kommen! Das war am 20 und 21.01.2011 in der Vila Germanica. Also dort wo sonst das Oktoberfest gefeiert wird. Wir kamen da schon drei Tage früher rein und haben alles augebaut. Viele Tische und Bänke, die Kassen zum bezahlen und den Wartebereich. Letztendlich mussten ja auch noch alle Produkte auf die Tische! Mit vielen starken Händen konnte diese Arbeit aber auch ganz gut bewältigt werden. Es gab echt Tage, besonders in der letzten Woche davor, da haben bis zu 13 Leute mitgearbeitet, sonst hätten wir das nicht hinbekommen.
Auf dem Basar durfte ich dann an der Kasse als Aufpasser und Einpacker arbeiten. Am Anfang dachte ich: "was für eine blöde Aufgabe" aber erst wo es dann losging merkte man wie wichtig das war. Die Leute wollten natürlich versuchen soviel wie möglich mitzunehmen (nicht klauen), es gab für alles bestimmte Stückzahlen, die eingekauft werden durften, außerdem durfte der Gesamtbetrag pro Person nicht 700 R$ übersteigen. Wir deutschen Freiwilligen standen also die beiden Tage den ganzen Tag an der Kasse, Der erste Tag war echt heftig. Wir hatten nur einmal zum Mittagessen eine kurze Pause. Die Leute waren so verrückt und es kamen soviele zum Einkaufen, dass bis 22 Uhr abends die Halle voll war. Am zweiten Tag gings genauso los wurde dann ab Mittag aber wesentlich entspannter, das lag aber wesentlich daran, dass wir nicht mehr so viel gute Sachen zum verkaufen hatten. Der Basar verlief richtig gut, obwohl es zwischendurch mal Probleme mit der Kreditkartenbezahlung gab, aber letztendlich waren alle froh und glücklich als wir abends um 20 Uhr zumachen konnten und sogut wie alles verkauft war. Wir haben richtig viel eingenommen. Die Einkünfte sollen jetzt genutzt werden um eine neue Cerene Einheit hier in Blumenau für Frauen zu bauen. Das Geld ist, obwohl es so viel ist, doch nur ein sehr kleiner Tropfen auf einen heißen Stein. Es war alles echt genial und gesegnet von Gott.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Floripa
Habe schon sehr lange nichts von mir hören lassen, hatte echt viel zu tun und abends spät keine Zeit und Lust mehr viel zu schreiben. Schreibe jeweils kurz was zu den coolen Ereignissen der letzten Zeit!
Also da wäre dann natürlich erst einmal mein sehr schöner Urlaub in Floripa gewesen. Wir sind am 30.12.2010 noch nach Floripa gefahren. Also wir sind Daniel aus Palhoca, und Matze ein anderer deutscher Freiwillger und ich. Also wir verbrachten fünf schöne Tage am Strand in Floripa. Wir hatten eine kleine Wohnung, eigentlich wollten wir zu viert fahren aber einer hatte noch kurzfristig abgesagt. Die Tage dort waren echt super und unser Strand "Barra da Lagoa" war wunderschön. Das Wetter war nicht immer das Beste, aber das war auch gut so, denn so ist nieman verkokelt. Wir hatten am Strand schöne Wellen und sehr sauberes und klares Wasser, und der Sand war fast ganz weiß und sehr fein. Etwas schöneres konnte man sich einfach gar nicht wünschen. Das coole war, dass unsere Hütte fast direkt an Strand war und wir in einer Minute am Strand waren. Die Gegend dort war auch malerisch schön. Wir waren aber nicht nur schwimmen, sondern hatten uns auch an einem Tag ein Surfboard ausgeliehen und versucht zu surfen. Naja was soll ich sagen, an einem Tag wir kein Surfstar geboren ;)
Wir konnten uns in der ganzen Zeit auch super über unser Arbeit austauschen und ich konnte auch Einblicke in eine anderes Projekt als Cerene bekommen. An Silvester waren wir abends schön "Camarrao" essen. Also in Deutschland kennt man das vielleicht unter Shrimps oder Garnellen. Wir haben verschiedene Platten serviert bekommen und es hat alles wirklich super lecker geschmeckt. Ich hatte ja davor so meine Zweifel, weil ich nicht so der Fischfreund bin aber das Essen hat mich sehr überzeugt. Am Abend gingen dann alle an Strand, wo es eine riesen Strandparty ins neue Jahr hinein gab. Es wurde Feuerwerk gezündet und alle wünschten sich das Beste fürs neue Jahr. Es lief Musik und auch viel Alkohol. Viele gingen danach noch im Meer schwimmen. Fast alle waren traditional weiß angezogen zu Silvester, das sah echt klasse aus. Wir haben auch ein paar coole Brasilianer kennengelernt, mit den wir dann noch lange über unseren Aufenthalt hier und unsere Projekte geredet haben. So konnte man selbst an Silvester ein gutes Zeugnis sein. Die restlichen Tage verbrachten wir auch noch am Strand. In der letzten Nacht holte ich mir eine Magenverstimmung ein und war ziemlich ko weil ich die ganze Nacht auch nicht geschlafen hatte. Das war gar nicht angenehm, ist aber zum Glück erst am letzten Tag passiert. Vom Strand für ich dann mit Daniel mit und habe mir Cerene Palhoca angeschaut. Also da ist es echt mal wunderschön. Du guckst vom Berg aufs weite blaue Meer und siehst die Insel von Floripa vor dir. Ansonsten läuft es dort ja auch genauso wie bei uns in Blumenau. Der Urlaub war zwar nur kurz, und hätte auch gern länger sein können, aber ich habe es total genossen und mich gut erholt um wieder mit neuer Kraft ins neue Jahr und die Arbeit in Cerene starten zu können.
Freitag, 24. Dezember 2010
Feiern und Weihnachtsgottesdienst
In letzter Zeit ist man so beschäftigt um alles für Weihnachten vorzubereiten, dass man keine Zeit findet um hier was zu schreiben. Wie immer musste ich viel herumfahren und Spenden abholen oder noch die letzten Bezahlungen bei der Bank erledigen. Natürlich muss auch alles für Weihnachten hergerichtet werden. Wir haben hier sogar einen großen Weihnachtsbaum und ein kleines Krippenspiel, sowie ein großes vor der Rezeption. Ansonsten hatten wir auch noch eine kleine Abschlussfeier nur mit den Mitarbeitern aus der "Arbeitstherapie", also aus der Küche, Schreinerei und von den Gartenarbeiten. Wir haben schön gegrillt und uns gut unterhalten und Domino gespielt, das war ein echt toller Abend. Vor ein paar Tagen gab es auch eine kleine Feier für die, die Therapie hier geschafft haben. Mit denen haben wir auch gegrillt, ich hatte leider Abenddienst und konnte nicht wirklich dabei sein. Aber immerhin habe ich da kurz etwas von den leckeren Steaks essen können. Mein Nachtisch wurde mir dann netterweise noch in die Rezeption gebracht. Letzten Samstag waren wir noch mit dem Chef und seiner Familie in die Stadt gefahren ein wenig bummeln und abends dann in den Weihnachtsgottesdienst, bei dem es ein Weihnachtsmusical gab. Das war alles sehr schön gemacht und danach sind wir noch zusammen Essen gefahren in eine Pizzeria. Wir hatten eine Menge Spaß und haben viel zusammen gelacht. Besonders lustig ist halt immer wenn der Chef, der eigentlich ganz gut deutsch spricht was neues hört und es lustig findet. Besonders Sprichwörter und so sind halt für Leute die nicht mit "Deutsch" aufgewachsen sind sehr lustig. Gestern Abend war dann noch der Weihnachtsgottesdienst bei uns hier in der MEUC-Gemeinde. Den habe ich echt genossen und fand es auch sehr schön auch wenn in Deutschland alles wohl ein wenig mehr "weihnachtlicher" ist.
Freitag, 10. Dezember 2010
Abschlussfeier Cerene
Am Mittwoch war es endlich soweit. Alle haben nur auf diesen Abend und das gute Essen hingearbeitet. Um das zu erklären muss ich wohl etwas weiter ausholen. Und zwar fand die Abschlussfeier in Hotel Gloria und somit im Cafehaus Gloria statt. Wer es kennt, der weiß das es dort die besten Gebäckspezialitäten der Stadt gibt. Alle Mitarbeiter und Helfer waren mit ihren Familien eingeladen, dementsprechend viele Menschen waren auch dort. Zum Anfang gab es eine kleine Feier und einige Ansprachen, langjährige Mitarbeiter wurden ausgezeichnet und zum Ende wurden die Wichtelgeschenke überreicht. Jeder Mitarbeiter hatte jemanden gezogen und durfte ihm dann ein kleines Geschenk kaufen. Man musste also dann einge positiven Charaktereigenschaften von der Person nennen und die anderen durften anschließend raten. Das war echt lustig, weil sich manche echt gute Beschreibungen überlegt hatten. Bevor es dann zum Essen, also dem Höhepunkt des Abends ging, bekam jeder Mitarbeiter von Cerene noch ein Geschenk, ein Handtuch mit dem eigenen Namen bestickt und eine Schokoladenbox. Danach ging dann das große Essen los, da man soviel essen konnte, wie man wollte, hat man natürlich gut gestopft. Es war alles vom feinsten und hat wunderbar geschmeckt. Später dann beim Verabschieden wurden die gut gefüllten Bäuche betrachtet und wünschte sich ein gute Nacht (ehrlich gesagt waren die meisten Bäuche kugelrund). Unser Chef hatte deshalb schon davor gefragt, wer ihn denn nachher herausrollen würde, aber leider war keiner von uns dazu mehr in der Lage, wir brauchten ja selber Hilfe ;)
Pedagio Bom Amigo
Manuel und ich waren letzten Samstag mit noch ein paar Leuten aus Cerene ein wenig Geld eintreiben. Hört sich so an, als würde man jemanden oder etwas ausrauben, sieht auch fast so aus. Die Pedagio (übersetzt Autobahnmaut) läuft ungefähr so: Man stellt sich an viel befahrene Straßen an die Ampel und wartet bis diese ROT wird, dann geht man zu den Autos die davor stehen und bittet um eine kleine Spende. Genau das haben wir auch gemacht. Unser Satz den wir ungefähr so immer gesagt haben war: "Voce quer ajudar as criancas do Bom Amigo?" (Willst du den Kinder vom Kindergarten "Guter Freund" helfen?). Bom Amigo ist der Kindergarten von der MEUC, unserer Kirche hier und wir waren Freiwillige, die mitgeholfen haben. Die halbe Gemeinde hat glaube ich mitgemacht. Lief auf jeden Fall echt gut, viele Autofahrer wollten zwar nicht helfen, aber auch viele haben ein wenig Kleingeld herausgerückt. War teilweise echt ganz lustig. Danach gab es dann noch Mittagessen in der Kirche in der Stadt. Das war mal ein Erlebnis, anfangs fiel es noch schwer und man brauchte Überwindung, aber nach ein paar Mal war das kein Problem mehr ;)
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Cerene-Ausflug
Am Montag nach dem Familientag gibts es normalerweise einen Ausflug. Wir wollten an Strand, aber morgen hat es aus allen Eimern gegossen. Da stand dann natürlich die Frage im Raum woanders hinzufahren oder es einfach zu verschieben. Wir haben uns dann aber doch entschieden zu fahren, weil am Strand wohl besseres Wetter sein sollte. Allerdings war es dort genauso trist und grau wie bei uns.Das Wasser war aber ziemlich warm und man konnte gut schwimmen. Leider wurde ein ziemlich dreckiger Strand ausgesucht, der Sand war total vermüllt und das Wasser war auch sehr dreckig. Also nicht einer der Traumstrände hier. Zudem hat es sich noch über die Zeit gezeigt, dass im Wasser Ölreste waren, die dann an uns teilweise kleben blieben. Ich hatte zum Glück nur einen kleinen Fleck am Bauch. Die zeit dort war sehr schön und ermüdend mit den Internos. Die ganze Zeit Fussball und Volleyball spielen und zwischendrin immer wieder mal ins Meer und dort herumtoben. Es war echt total schön mit denen und wir hatten eine Menge Spaß. Zum Mittag hatten wir Würstchen gegrillt und uns damit gut vollgestopft. Auf dem Rückweg waren dann alle so müde, dass die meisten eingeschlafen sind, ich auch. Ungünstigerweise hatte ich dann am Abend auch noch Nachtdienst, das hieß nachdem wir angekommen waren schnell duschen und dann ab an die Rezeption. Ich war total müde und musste voll mit dem Schlaf kämpfen, ging aber dann doch als Gewinner aus diesem Kapf hervor. War also ein sehr schöner Tag für uns und die Internos.
Zweiter Familientag
Heute war hier von morgensfrüh schon wieder eine Menge los. Es kamen immer mehr und mehr Besucher. Ich glaube sogar mehr als letzte Mal, und das obwohl weniger Internos da sind. Meine Aufgabe bestand heute darin den ganzen lieben langen Tag im Kiosk zu sitzen und zu verkaufen. Von daher habe ich leider nicht so viel von dem Gottesdienst oder den anderen Sachen mitbekommen. Dafür habe ich umso besser gesehen wieviel Mittagessen, Getränke und nachmittags Eis verkauft wurde. Wir hatten echt super Wetter und dementsprechen gingen dann auch die Getränke und das Eis ganz gut weg. Ab und zu konnte man mit einigen Verwandten ins Gespräch kommen und die Familien etwas besser kennenlernen. War für alle ein sehr schöner Tag. Besonders auch für die Internos, die in der vergangen Zeit ihre Behandlung erfolgreich abgeschlossen haben und heute ihr Zertifikat (Auszeichnung) bekommen haben.
Sonntag, 21. November 2010
Bürokram und Motorista
Will ein bisschen von meiner neuen Aufgabe berichten. Ich arbeite jetzt im Büro und mache nebenbei den Fahrdienst. Die meiste Zeit mache ich dann aber um Glück dann doch den Fahrdienst. Morgens ist meisten Papierkram an der Reihe, ich habe ziemlich viel mit den Ein- und Verkäufen von unsrem Kiosk gemacht und kenn mich da jetzt schon richtig gut aus. Ab und zu muss ich morgens auch schon mal rumfahren. Ansonsten kann es auch schon mal öfters langweilig werden wenn ich nur am Telefon sitze und einen auf Sekräter mache...muss halt immer noch nebenbei alle reinkommenden Anrufe weiterleiten an die richtig Person oder schon mal was erklären oder sonst was, ist nicht immer leicht aber klappt ganz gut. Nachmittags erledige ich eigentlich immer den Fahrdienst. Das heißt ich fahre kreuz und quer durch die riesige Stadt und erledige was mir aufgetragen wurden. Ich hole Spenden ab, meistens Gemüse und Früchte, fahre zu den Banken und mache die Einzahlungen oder kaufe alles ein was man so in Cerene braucht, oft ist das Baumaterial, weil immer in Cerene gebaut wird. Ansonsten fahre ich auch schon mal zu Geschäften und überbringe Checks oder bringe auch schon mal Internos irgendwo hin wenns sein muss. Ist immer sehr abwechslungsreich und so langsam lerne ich die Stadt auch immer besser kennen. Die Stadt ist wirklich ziemlich verwinkelt und nach keinem ordentlichen Prinzip (falls es überhaupt eins gab) aufgebaut worden. Nehme immer einen Interno mit der hier wohnt, der ist dann mein Co-Pilot und dirigiert mich durch die Stadt und den Verkehr. Der Verkehr und das Verhalten im Straßenverkehr ist auch ganz anders als in Deutschland, es ist total überfüllt und man muss sich immer seinen eigenen Weg bahnen. Mittlerweile kann ich das schon ganz gut und das sogar ohne bisher ein Unfall gebaut zu haben. Ja so ungefähr siehts jetzt aus mit meienr Aufgabe hier. Ansonsten bin ich Laufbursche für die Leute aus dem Büro und erledige alles was gemacht werden muss. So habe ich auch die Möglichkeit die Mitarbeiter im Büro mal besser kennenzulernen. Insgeamt gefällt mir meine neue Aufgabe also sehr gut ;)
Weihnachtsstimmung
Hier in Blumenau wird schon alles für Weihnachten vorbereitet. Überall sieht man Weihnachtsmänner stehen und alle Geschäfte sind weihnachtlich geschmückt. allerdings kommt bei den immer weiter kletternden Temperaturen bei mir noch keine wirkliche Weihnachtsstimmung auf. Wir haben uns dieses Wochenende mal wieder Blumenau angeschaut, wir wussten aber nicht, dass es so aussehen würde. Es gab zudem eine "deutsche" Musikband, die portugiesische und deutsche Lieder trällerte. Was auffiel war das Lied "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad", die Kinder kennen dieses Lied vielleicht. Sehr lustig alles. Außerdem waren wir in einer Glasfabrik, wo man sich die Herstellung von allen möglichen wunderschönen Glaserzeugnissen anschauen konnte. Das war genauso beeindruckend wie die Preise dafür ;)
Außerdem waren wir noch Essen in einer Churrasceria und haben so ein wenig meinen Geburtstag nachgefeiert. Wir hatten echt Glück gehabt. Ungewohlt haben wir eine voll teures Restaurant ausgesucht, als wir die Preise sahen, mussten wir noch einige Momente überlegen ob wir wirklich so viel ausgeben wollten. Zum Glück kam dann der Küchenchef, der uns ein super Angebot machte. Er hatte schon ein RIESENSTÜCK Fleisch gegrillt, aber das Restaurant würde in knapp 20 Minuten zumachen. also um es nicht wegschmeißen zu müssen machte er uns die Freude und hat uns das für 50 R$ angeboten. wir stimmten natürlich sofort zu. Das war mal ein Festessen! Von so einem Stück Fleisch habe ich schon immer geträumt.
Sonntag, 7. November 2010
Urlaub...3 Tage, 3 Länder (Teil 3)
Am dritten Tag wollten wir nach Paraguay fahren um ein wenig einzukaufen, außerdem wollte ich anschließend noch meinen Verwandten dort besuchen. Die Einreise nach Paraguay hatten wir uns etwas anders vorgestellt, änlich wie unsere Einreise nach Argentien, aber es gab diesmal nur eine Grenzkontrolle von Brasilien, Paraguay hatte das wohl nicht nötig. Dementsprechend gab es leider auch keinen Stempel in meinen Reisepass. Direkt nach der Grenze gabs es dann für uns den ersten Kulturschock. Das wort hatten wir schon früher auf Seminaren gehört, aber wir konnten uns bisher noch nichts darunter vorstellen. Das war wir dort erlebt waren, war so ganz anders als in Brasilien. Die Straßen waren voll von Leuten, die dir irgendetwas verkaufen wollten und sie sind dir solange hintergelaufen bis du sie weggeschickt hast und deutlich zu verstehen gabst, dass du nichts von ihnen kaufen wolltest. Außerdem waren an jedem Straßenrand noch zwei Reihen von kleinen Verkaufständen. Es war so voll man hatte kaum Platz zu laufen und überall quetschten sich noch Autos oder Motorräder durch. Es gab drei Hauptstraßen voll von Ständen und Menschen, und die Straßen waren über einen Kilometer lang. Als wir dann fast am Ende ankamen war es etwas ruhiger und in der Innenstadt konnten man dann auch ein ruhiges Plätzchen finden um zu essen und sich auszuruhen. Wir haben so einiges eingekauft da es ja wesentlich billiger war als in Brasilien. Danach sind die anderen dann zurück nach Brasilien gegangen, wir haben uns verabschiedet und ich habe mich auf die Suche nach dem Busbahnhof gemacht. Das hat dan länger gedauert, hab mich durchgefragt, bis mich dann ein Taxifahrer dorthin gefahren hat, die Strecke war viel weiter als mit erzählt worden war. Am Busbahnhof habe ich direkt einen einigermaßen guten Bus Richtung Asuncion erwischt. Die Reise dorthin war echt abenteurlich, wer mehr wissen will kan mich ja fragen, weil mir das unangenehm wäre hier zu schreiben. Bin aber gut bei meinen Verwandten angekommen und habe nach langer Zeit endlich wieder mal meinen Cousin gesehen. Es war schon spät und wir haben noch geplaudert und sie haben mir von ihrem Leben hier in Paraguay erzählt. Am nächsten Morgen haben sie mir ihr Land und ihre Hühnerzucht gezeigt. Das meiste ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ich habe einen guten Eindruck von dem Leben dort erhalten. Leider musste ich schon um 10 Uhr wieder los um meinen Bus nach Blumenau in Foz do Iguacu zu erwischen. Ich habe das alles leider bisschen blöd geplant vor der Reise, wäre gern noch ein paar Tage dort geblieben. Bin aber gut wieder in Cerene am nächsten Morgen um 8 Uhr früh angekommen. Da dachte ich mir, du kannst doch arbeiten gehen, dann sparst du dir den Tag Urlaub, ich war zwar übelst müde aber es ging dann doch irgendwie. Ja so war mein kleiner Urlaub, sehr kurz aber ich habe eine Menge gesehen.
Urlaub...3 Tage, 3 Länder (Teil 2)
Am zweiten Tag stand unser Ausflug auf die argentienische Seite der Wasserfälle auf dem Programm. Wir sind morgens früh mit einem Bus dorthingefahren, der Gartenbänke als Sitze hatte, echt sowas unglaubliches sieht man nicht oft. Die Fahrt hat länger gedauert als gedacht, da wir durch den brasilianischen und argentinischen Grenzübergang mussten. Aber als wir dann doch irgendwann angekommen waren machten wir uns direkt auf den Weg um uns die riesigen Wasserfälle anzuschauen. Es wird ja oft erzählt wie wunderschön und atemberaubend die Wasserfälle sind, aber ehrlich gesagt sind sie noch viel schöner. Man kann es gar nicht beschreiben und kaum erklären wie man sich fühlt wenn man fast direkt unter so einem riesigen Wasserfall steht. Man ist schon aus 10 Metern Entfernung allein von der Gischt klitschnass gewesen. Das Wetter war einfach super an dem Tag, blauer Himmel und keine einzige Wolke war zu sehen. Durch den Sonnenschein konnte man in den Wasserfällen immer wieder Regenbogen erblicken, manchmal sogar zwei übereinander. Bilder können einen kleinen Eindruck von den Wasserfällen vermitteln. Es war einfach herrlich die Schöpfung Gottes so nah zu erleben, wenn man sich das so anschaut dann kann man einfach nur über Gottes Größe und Schöpferkreativität staunen.
Urlaub...3 Tage, 3 Länder (Teil 1)
Bin zwar schon seit einigen Tagen zurück, bin aber noch nicht dazu gekommen meinen Blog zu aktualisieren. Aber möchte euch gerne von meinem Ausflug an das Dreiländereck bei Foz do Iguacu berichten. Also zusammenfassend kan ich einfach nur sagen, dass der Urlaub einfach unglaublich schön war! Die Busfahrt war zwar ziemlich lange, insgesamt bin ich an dem Wochenende fast 40 Stunden Bus gefahren, aber es hat sich allemal gelohnt. Als wir dort ankamen morgens sind wir erst in unsere Jugendherberge und haben uns dort umgeschaut war echt schön für den billigen Preis. Ich habe mein Urlaub mit noch vier anderen Freiwilligen von meiner Mission verbracht, die ich auf den Vorbereitungseminaren getroffen hatte. Wir hatten uns viel zu erzählen und konnten uns auch gut über unsere verschiedene Arbeiten austauschen. Jeder hat da so seine eigenen Erfahrungen gemacht. Am Nachmittag sind wir in den Vogelpark gefahren, dass war einfach wunderschön diese bunten Vögel zu sehen und ihnen auch teilweise ganz nahe im Käfig zu kommen. Wir hatten unseren Spaß mit den Vögeln und das Wetter hat auch gepasst, obwohl es geregnet hat, das war richtige Tropenatmosphäre. Danach waren wir echt müde, halt auch wegen der Reise und sind einfach nur in die Stadt gefahren um uns dort umzuschauen. am Abend haben wir noch an unserem Swimmingpool in der Jugendherberge gechillt und uns bei echt leckeren Fruchtcocktails (natürlich ohne Alkohl) unterhalten und Pläne gemacht für die nächsten Tag.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Neue Arbeit und Geburtstagsfeier
Hey Leute mir gehts grad blendent hier. Das Wetter war jetzt über ein paar Tage richtig gut und ich genieße unter anderem meinen neuen Job als Autofahrer. Ich bin zwar gerade noch die ganze Zeit am springen zwischen Küche und irgendwelchen Fahrten um Sachen zu holen, aber das ist eine gute Abwechslung. Außerdem habe ich mich die beiden letzten Tage praktisch nur von unglaublich leckerem Kuchen ernährt. Das ist fast wie in einem Traum mit den ganzen Kuchen und süßen Sachen gewesen. Leider ist jetzt fast der ganze Kuchen weg ;)
Morgen gehts dann früh morgens um 6:30 Uhr nach Joinville um die von Cerene gebauten Blumenkisten dort abzuliefern. Das ist dann schon das dritte Mal, dass ich dahinfahre, aber morgen darf ich fahren und muss nicht auf dem kaputten Beifahrersitz sitzten (mittlerweile funktioniert der wieder).
Heute war dann auch noch die kleine Geburtstagsfeier, bei der es einen Riesenkuchen gab, ich konnte aber nur ein winziges Stücken futtern, weil ich davor, also nach dem Mittagessen noch zwei Stücke von dem leckeren Kuchen genascht hatte. Die Feier war nichts besonderes, es wurden die Geburtskinder vorgestellt und gesungen und jeder hat eine Praline als Geschenk bekommen ;)
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